In diesem Artikel erfährst du die Bedeutung von Ritualen und wie du aus ihnen Kraft schöpfen, Veränderungen bewältigen und dich mit deinen Gefühlen verbinden kannst. Dadurch erhälst du auch einen besseren Zugang zu deinem Unterbewusstsein - und damit zu jenen Zielen und Wünschen, die dir wirklich wichtig sind. Gerade die Rauhnächte haben für mich etwas tröstendes und vermitteln mir das Gefühl im Einklang mit dem Universum zu handeln. Sie bieten außerdem eine wunderschöne Gelegenheit, um Vergangenes abzuschließen und loszulassen und voller Energie auf deine Ziele und Visionen in 2022 hinzuarbeiten. Am Ende des Artikels erfährst du deshalb eine einfache Anleitung, wie du dieses Ritual zum Jahreswechsel für dich nutzen kannst.


Die Bedeutung von Ritualen

Rituale sind Anker im Alltag und bieten Momente des Innehaltens. Dadurch bieten sie uns nicht nur Halt und Ruhe in uns, während die ständig wachsende Anzahl an Aufgaben und Entscheidungen viel von uns abverlangen. Rituale bieten uns auch die Möglichkeit, Veränderungsprozesse, Erlebnisse und Erfahrungen auf emotionaler Ebene besser zu begreifen, also durch das Fühlen besser zu verstehen und dann auch zu verarbeiten. Auch auf physischer Ebene schaffen wir uns durch Rituale einen Zugang, um im Körper zu erspüren, was gerade los ist. Und wir kreieren einen Kraftort in uns und um uns, von dem aus wir bewusster und gestärkt mit Veränderungen, Verlust oder Traurigkeit umgehen können.


Die Bedeutung der Rauhnächte

Egal, ob du die 12 Tage vom 21. Dezember (Wintersonnenwende) bis 1. Januar oder vom 25. Dezember bis 6. Januar (Dreikönigstag) für deine Neuausrichtung für das neue Jahr nutzen möchtest, diese Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit der Rauhnächte. Denn die Rauhnächte sind energetisch verbunden mit Stille und Einkehr und laden uns ein, zu reflektieren und in Kontakt mit unserem Seelenauftrag und tiefsten Wünschen zu kommen. (Es gibt verschiedene Überlieferungen je nach Region und Kulturkreis, wann die Zeit der Rauhnächte zelebriert wird. Ich werde die Rauhnächte in diesem Jahr mit dem 21. Dezember beginnen, weil sich das für mich mit dem Vollmond am 19. Dezember energetisch richtig anfühlt.)  

Das Wort "Rauhnächte" stammt vom mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig, pelzig) ab und bezieht sich auf die Seelen der Toten, Geister und Dämonen und Wotans Heer, die den germanischen und keltischen Sagen nach zu dieser Zeit Zugang zur Welt der Lebenden haben, durchs Land ziehen und ihr Unwesen treiben. Manchmal sieht man den Begriff auch in Verbindung mit rauh (wild) und Rauch/Räuchern ("Rauchnächte"), weil man damit Brauchtümer aus Zeiten der Sagen beschreibt -  wie eben das Räuchern zum Vertreiben böser Geister.
Um die Differenz der Tage des Sonnenjahres (365 Tage) und des Mondjahres (354 Tage) auszugleichen, haben die Kelten 11 Tage (und 12 Nächte) eingefügt, die quasi sowohl extra sind, als auch nicht existieren - und gewissermaßen aus dem Jahr herausfallen. In diesem "Zwischenraum" eröffnet die Zeit der Rauhnächte "die Tore zu einer anderen Welt" - also eine besondere Energie, die uns einlädt, uns mit unserer Spiritualität, unseren Herzenswünschen und unserem Purpose zu verbinden.
Da diese 12 Nächte symbolisch für die Monate des kommenden Jahres stehen, bieten sie sich seit jeher zur Deutung der Träume in dieser Zeit und zur Manifestation der Wünsche für das nächste Jahr an. 


Die Bedeutung des Räucherns

Eine Möglichkeit, die Energie der Rauhnächte für dich zu nutzen und darüber zu reflektieren, was du loslassen und du mit dir nehmen möchtest, möchte ich ein Rauch-Ritual und ein besonderes Wünsche-Ritual, das sich perfekt für die Rauhnächte eignet, mit dir teilen.

Ein Rauch-Ritual ist ein Signal nach oben - an den Kosmos - und die Erlaubnis nach außen und innen, loszulassen, geführt zu werden und geschehen zu lassen. Mit der Alchemie des Räucherns zu arbeiten, kann besonders heilsam, transformierend und energetisierend erlebt werden. Beim Verbrennen verändert sich die Materie und es entsteht etwas Neues mit dem zum Himmel aufsteigenden Rauch. Die Asche, die übrig bleibt, ist ein Symbol der Veränderung, der Vergänglichkeit, aber auch der Kraft der Auferstehung - wie Phoenix aus der Asche. 

Lass dich von den Kräutern und dem Räucherwerk inspirieren und probiere aus, was du magst und was gut für dich funktioniert. Grundlegend für das Rauch-Ritual ist, mit welcher Absicht und Motivation du das Ritual durchführst.

Zum Räuchern kannst du folgende Räucherkräuter verwendet:

  • Salbei – hat eine starke Reinigungskraft.
  • Weihrauch – bringt Segen, erhöht die Energie.
  • Wacholder – vertreibt negative Einflüsse.
  • Myrrhe – desinfiziert, klärt, reinigt und schenkt Ruhe.
  • Thymian – reinigt und stärkt die Energie.
  • Kampfer – löscht alte Informationen im Haus.
  • Styrax – gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe.

Zum Räuchern benötigst du eine Schale, Sand, ein Feuerzeug oder (schöner) Streichhölzer.


Anleitung für dein 13 Wünsche-Rauhnächte-Ritual - Vorbereitung

Zum Jahresende und in Vorbereitung auf das neue Jahr bietet es sich an, dass du das Rauch-Ritual mit einem besonderen Rauhnächte-Ritual verbindest. Dafür brauchst du 13 Zettel (groß genug, um deine Wünsche zu fassen), einen Stift, einen Briefumschlag oder ein geeignetes Gefäß zur Aufbewahrung der Zettel sowie - je nachdem was du brauchst, um dich wohl zu fühlen - eine Kerze, Räucherstäbchen, eine bequeme Unterlage, um dein Ritual zu begleiten.

  • Es ist wichtig und hilfreich, dass du für das Ritual eine Zeit wählst, in der du für ca. eine Stunde in Ruhe sein kannst. Bitte ggf. Partner:innen, Kinder, Eltern und Mitbewohner:innen dich nicht zu stören.
  • Lege ein Kissen, eine Kerze, Klangschale zurecht oder was auch immer du brauchst, um eine ruhige, inspirierende Atmosphäre zu schaffen und dich wohl und verbunden zu fühlen.  
  • Nimm dir 10-20 Minuten Zeit, um in Ruhe bei dir anzukommen und zu meditieren. Verbinde dich mit deinem Herzen und spüre nach, welche Bedürfnisse sich besonders bemerkbar machen. Wenn du möchtest, kannst du dich von den Fragen leiten lassen, die ich unten als Inspiration für dich aufgeschrieben habe. Wenn du merkst, dass du die Meditation beenden möchtest, komme langsam zurück, lege die Hände auf dein Herz und bedanke dich bei dir und dem Universum für die Verbundenheit und die Eingebung.
  • Halte nun auf den 13 Zetteln deine Wünsche an das Universum für das kommende Jahr fest. Versuche nicht zu sehr zu formulieren, sondern vertraue darauf, dass dein Unterbewusstes dir die richtigen Bitten offenbart. Du kannst nichts Falsches wünschen. Wichtig ist, dass du deine Intention positiv, eindeutig und im Hier und Jetzt formulierst. (Also: "Ich lebe mentale und körperliche Gesundheit." Statt: "Ich will gesund sein.")
  • Scheue dich nicht, groß zu träumen und dir ein jetzt noch unrealistisches Ziel zu setzen. Wenn die Angst sich meldet - das ist normal und okay. Nur durch Herausforderungen, Veränderungen und im Umgang mit der Angst wachsen wir.
  • Falte alle Zettel zusammen und bewahre sie zusammen im Briefumschlag oder dem Gefäß auf.


Diese Fragen können hilfreich sein, um deine 13 Wünsche ans Universum zu formulieren: 

Worin erfährst du Sinn?
In welchen Bereichen möchtest du dich weiterentwickeln?
Welche beruflichen oder persönlichen Ziele hast du dir für 2022 gesteckt?
Wofür möchtest du dir 2022 mehr Zeit nehmen?
Welcher Wunsch hat sich in diesem Jahr noch nicht erfüllt?
Welchen Herzenswunsch möchtest du manifestieren?
Welchen Menschen möchtest du etwas Gutes tun?
Was hat dich im letzten Jahr zurück gehalten?
Welche Bedürfnisse sind im letzten Jahr zu kurz gekommen?
Was bedauerst du?


Anleitung für dein Rauhnächte-Ritual - Durchführung

Du ziehst den ersten Zettel am Abend der ersten Rauhnacht und verbrennst ihn OHNE vorher zu lesen. Dadurch übergibst du deinen Wunsch ans Universum. Bedanke dich beim Universum, dass es sich deiner Bitte angenommen hat und darum kümmern wird. Ich sage am Ende meiner Gebete ans Universum immer: "So oder besser. Danke." Am Ende der Rauhnächte bleibt ein Zettel übrig - dieser verbleibende Zettel ist der Wunsch, für dessen Erfüllung du selbst zuständig bist. Natürlich kannst du auch dieses Ritual des Übergebens deiner Wünsche ans Universum auch so gestalten, wie du es möchtest - vorher meditieren, Kerzen anzünden, Musik laufen lassen etc. 


Weiterführende Tipps und Inspirationen

Affirmation: Mit der Kraft meines Bewusstseins manifestiere ich meine Träume.

Buch-Empfehlung: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Eckhart Tolle 

Coaching und Beratung zur Neuausrichtung und zum Definieren von Zielen: 2021 ist nicht nach deinen Vorstellungen verlaufen? Du möchtest das alte Jahr loslassen, deine Ziele und Wünsche ordnen und voller positiver Energie in das neue Jahr starten? Dann kontaktiere mich gern für ein Klärungscoaching oder eine Beratung, um im Kopf (sowie in der Wohnung und im Leben) auszumisten, vergangene Erfahrungen zu reflektieren und dann auch abschließen zu können. Speziell für den Jahresanfang biete ich Sessions mit Tarot-Reading an, damit du dein Denken, Fühlen und Handeln in Einklang bringen kannst. 


 

Trust that your soul has a plan and even if you can't see it all, know that everything will unfold as it is meant to.

Deepak Chopra

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